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Nachbarschaftshilfe

Nachbarschaftshilfe

Corona | Aufruf zur Nachbarschaftshilfe

Im Zuge der staatlich angeordneten Maßnahmen, um eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen, wird die gegenseitige Rücksichtnahme und Solidarität unter den Bürgerinnen und Bürgern immer wichtiger. Im Zentrum der Sorge stehen dabei ältere oder immun schwache Menschen. Sie gelten als Risikogruppen und sind besonders gefährdet, nach einer Infektion mit dem Coronavirus auch schwer zu erkranken.

Tipps, wie ihr freiwillig helfen könnt

  • Am sinnvollsten ist es, lokal zu helfen, wenn ihr gesund seid.
  • Kontaktiert ältere, hilfsbedürftige oder kranke Menschen, etwa in eurer Nachbarschaft.
  • Beschränkt eure Hilfe jedoch auf wenige Personen, um die Krankheit nicht doch zu verbreiten.
  • Ihr könnt Aushänge mit Hilfsangeboten machen, etwa in Wohnhäusern. Auf diese Weise kann man sowohl Hilfe anbieten, als auch selbst nach Unterstützung fragen.
  • Übernehmt für potentiell gefährdete Menschen Einkäufe, Botengänge oder geht mit deren Hunden Gassi.
  • Kontaktiert Menschen, die zu Hause bleiben müssen oder in Quarantäne sind, regelmäßig, da sie sich sicher über Anrufe freuen. Denn manchmal hilft schon ein offenes Ohr gegen Angst und schlechte Stimmung.

Einkaufshilfe für Ältere und Vorerkrankte

Für diese Risikogruppen soll die Versorgung mit den wichtigsten Dingen – das sind Lebensmittel, Hygieneartikel oder Medikamente – auch weiterhin sichergestellt sein, daher bieten wir Ihnen einen Einkaufsservice an. Ähnlich wie der Nachbarschaftshilfe Fahrdienst sollte diese Hilfe nur in Anspruch genommen werden, wenn sie nicht durch Kinder, Verwandte oder Freunde geleistet werden kann.

 Ehrenamtliche Helfer bringen Ihnen die Einkäufe bzw. benötigten Medikamente nach telefonischer Bestellung direkt an die Haustüre.

 Geben Sie Ihre Bestellungen bitte hier auf, bei:

 Scheuen Sie sich nicht und kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne!

Wir suchen für diese Nachbarschaftshilfe noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die sich bei Frau Lehner melden können.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Dr. Martin Hundsdorfer

1. Bürgermeister


Wie schütze ich mich und andere vor dem Coronavirus

Jeder von uns kann sich und andere schützen und dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.


Abstand halten. Das Virus überträgt sich über die Tröpfcheninfektion.
Menschenansammlungen und Gruppenbildungen sind untersagt. Soziale Kontakte auf das absolut nötigste Minimum reduzieren. 

! Wir dürfen nur noch raus, wenn wir zur Arbeit unterwegs sind, Lebensmittel einkaufen oder zum Arzt gehen.
! Bewegung an der frischen Luft ist auch noch erlaubt, aber nur noch alleine, mit Haushaltangehörigen (Familie, Lebenspartner, Mitbewohner) und keine sonstige Gruppenbildung

Enge Begrüßungsrituale vermeiden. Dazu zählen Küsschen, Händeschütteln und Umarmen. Schenken Sie sich lieber ein Lächeln.
Hände regelmäßig gründlich mit Seife waschen. Mindestens 20 Sekunden einseifen.
Nicht ins Gesicht fassen. 
Husten- und Niesetikette einhalten. Husten und Niesen in Taschentuch oder in die Ellenbeuge.
Nicht notwendige Reisen absagen oder verschieben.
Handydisplay reinigen und desinfizieren.
Risikogruppen durch Familien- und Nachbarschaftshilfe versorgen. Bitte machen Sie auch gerne aktiv Hilfsangebote. 

Die COVID-19-Erkrankung ist sehr ansteckend und verläuft in etwa 4 von 5 Fällen mild. Jede fünfte Person erkrankt schwer. Vor allem ältere Menschen und solche mit Grunderkrankungen müssen zum Teil sehr lange intensivmedizinisch betreut werden und können an der Krankheit sterben.

Es gibt aktuell keine Impfung und keine spezifische Therapie. Deshalb müssen alle Maßnahmen darauf ausgerichtet sein, die Verbreitung der Erkrankung zu verlangsamen.

Die Verantwortung dafür liegt bei den Behörden, bei den Arbeitgebern und bei uns allen! Jeder von uns kann jetzt dazu beitragen, die „Kurve abzuflachen“ und die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Damit schützen wir uns selbst, unsere Liebsten, ältere und kranke Menschen (Foto und Quellen: Epidemiologisches Bulletin 12 | 2020, RKI).


Ausführliche Anleitung für das richtige Händewaschen

Vorbereitung: evtl. Schmuck abnehmen, Ärmel bis über die Handgelenke hochkrempeln

Nass machen: Hände und unter fließendes Wasser halten – Handgelenke nicht vergessen

Rundum einseifen: Hände von allen Seiten einschäumen – Daumen, Handkanten und Fingerspitzen ebenfalls gut einseifen

Zeit lassen: Gründliches Einseifen dauert 20 bis 30 Sekunden

Gründlich abspülen: Hände unter fließendem Wasser abwaschen

Sorgfältig abtrocknen: Hände mit einem sauberen Tuch gut trocknen.

Wenn ein Desinfektionsmittelspender vorhanden ist, können die Hände anschließend desinfiziert werden. Eine Anleitung zum Hände desinfizieren gibt es beispielweise hier.


Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt eine ausführliche Anleitung fürs richtige Händewaschen: PDF-Download