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Information - Corona Virus in Bayern

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Update 12.03.2020: Schulschließungen in Bayern ab 16. März - Schulen, Kitas, Kindergärten bis einschließlich Osterferien geschlossen!

Link zur Pressemitteilung

Merkblatt zum Umgang mit dem Coronavirus

Die Gemeinde Mühlhausen informiert im Zusammenhang mit dem Coronavirus alle Bürgerinnen und Bürger wie vorgebeugt werden kann.

„Corona“ bzw. das entsprechende Risiko, sich mit dem Virus zu infizieren, ist nicht nur in aller Munde und in den Medien, sondern wird durch Verdachts- und Krankheitsfälle auch im Landkreis Neumarkt i. d. OPf. in den letzten Tagen greifbar. Die Gemeinde Mühlhausen bereitet sich auf mögliche Szenarien vor, prüft Handlungsmöglichkeiten und legt ggf. Maßnahmenpakete fest.

Was ist das Ziel der jetzigen Maßnahmen?

Es geht in erster Linie darum, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und einzudämmen, um das Gesundheitssystem bei steigenden Fallzahlen nicht zu überfordern und die Schwächsten zu schützen.

Was kann ich dafür tun?

Es ist bekannt, dass die Verbreitung des Virus vor allem durch Tröpfcheninfektion erfolgt. In der täglichen Lebensführung, in der Schule, im Beruf oder in der Freizeit, sollte jetzt jeder ein besonderes Augenmerk auf die persönlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen legen. Das reicht vom gründlichen Händewaschen für 20 bis 30 Sekunden mit Seife und warmen Wasser bis zum Verzicht auf enge persönliche Kontakte.

Wie erkenne ich, ob ich mich angesteckt habe?

Die klinischen Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 umfassen nach derzeitigem Stand Fieber, Husten, Atembeschwerden und Kurzatmigkeit und damit ähnlich allgemeinen Erkältungssymptomen. Schwerere Erkrankungsverläufe und Todesfälle scheinen nach derzeitigem Erkenntnisstand vor allem bei älteren Patienten mit Vorerkrankungen vorzukommen. In den allermeisten Fällen verläuft die Erkrankung milde.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Eine spezifische Therapie existiert nicht. Die Therapie erfolgt abhängig von der Schwere der Erkrankung symptomatisch. Im Regelfall wie bei Erkältungskrankheiten auch. Erster Ansprechpartner ist Ihr Hausarzt.

Wo erhalte ich weitere Informationen?

Darf ich meine Angehörigen oder Bekannten jetzt in einer Senioren-/Pflegeeinrichtung besuchen?

Oberstes Ziel ist es, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Wägen Sie ab, ob der Besuch Ihnen oder Ihren Angehörigen so wichtig ist, dass Sie nicht darauf verzichten wollen oder können. Mit dieser Vorsichtsmaßnahme schützen Sie sich und ihre Liebsten am besten. Auch die Einrichtungen treffen Vorsorgemaßnahmen zum Schutz von Personal und Bewohnern.

Ich bin aber mit jemanden in Kontakt gewesen, der wiederum Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall hatte?

Richtiger Ansprechpartner bei Krankheitssymptomen ist der Hausarzt. Dieser klärt ggf. zusammen mit dem Gesundheitsamt, ob eine Infektion mit Coronaviren vorliegen kann. Da dies aber bis zu drei Tage dauert, ist dies nicht der richtige Weg, eine Behandlungsbedürftigkeit festzustellen.

Was habe ich als Veranstalter einer (Groß-)Veranstaltung zu beachten?

Für Veranstaltungen wurde eine landesweite Regelung getroffen. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern sind in Bayern zunächst bis zum Ende der Osterferien (einschließlich 19.04.2020) nicht mehr zugelassen. Bei Veranstaltungen zwischen 500 und 1.000 Teilnehmern erfolgt eine Risikobewertung zusammen mit dem Ordnungsamt. Bei Veranstaltungen unter 500 Personen muss jeder Einzelne entscheiden, ob diese durchgeführt oder besucht werden. Kriterien sind z. B. die Notwendigkeit der Veranstaltung, die Anzahl der Teilnehmer, die Zusammensetzung des Teilnehmerkreises, die Art und Dauer der Veranstaltung und der Ort der Veranstaltung (Freiluftveranstaltung, Belüftung der Räume, Hygienemaßnahmen usw.). Notwendige Teile unseres gesellschaftlichen Lebens und unserer Infrastruktur müssen natürlich aufrecht erhalten werden.

Unsere Mitarbeiter kommen aus dem Ausland zurück, dürfen sie arbeiten?

Bei Rückkehr aus Risikogebieten sollte der Arbeitgeber informiert werden. 

Was ist bei geplanten Reisen zu beachten?

Für Reisende und alle, die in nächster Zeit Reisen antreten sollten, empfiehlt sich, die Reisehinweise des Auswärtigen Amts und den Handzettel für Italienreisende des Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zu beachten.

Welche Handlungsempfehlung gibt es für Kinder, Schülerinnen und Schüler?

Das Bayerische Kultusministerium rät Schülerinnen und Schülern, die sich in den Ferien in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, nicht nur bei einer Erkrankung, sondern auch unabhängig von Symptomen, vorsorglich zu Hause zu bleiben. Die Ansteckung von anderen Mitschülerinnen und -schülern ist bekanntlich auch dann möglich, wenn keine Krankheitsanzeichen bei sich selbst festzustellen sind. Weitere Informationen zu diesem Thema sind unter folgenden Links zu finden:

Wie muss ich mich bei einem Infektionsverdacht verhalten?

Für jeden gilt: Sollten nach Aufenthalt in einem Risikogebiet oder Kontakt zu einer infizierten Person innerhalb 14 Tagen typische Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber, Durchfall auftreten, wird dringend geraten, sich telefonisch bei der Hausarztpraxis oder dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) zu melden. Abgeraten wird vom überstürzten Besuch der Hausarztpraxis oder eines Krankenhauses, damit weitere Infektionen vermieden werden. In jedem Fall sollte man sich vorher telefonisch beraten und über das weitere Vorgehen beraten lassen.

Allgemein gilt es, Ruhe zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) und das Landesministerium für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit schätzen die Gefahr einer Infektion der bayerischen Bevölkerung als gering bis mäßig ein. Außerdem verlaufen Corona-Erkrankungen in Europa bisher milder als in China und auch die Folgen der derzeit ebenfalls verbreiteten Grippewelle werden als drastischer angesehen. Jedoch wird die Situation des Virus täglich neu von Bund und Ländern beurteilt